• Datenschutzbeauftragten ernennen – wer ist verpflichtet?

    Gemäss schweizerischem Datenschutzgesetz ist die Benennung eines Datenschutzbeauftragten für Schweizer Unternehmen freiwillig. Sobald das Unternehmen aber gleichzeitig dem europäischen Datenschutz (DSGVO) untersteht, kann die Designation eines Datenschutzbeauftragten unter bestimmten Umständen zur Pflicht werden. Wer gegen diese Pflicht verstösst, riskiert hohe Geldbussen. Und nicht zuletzt verheerende Imageschäden. Im DSGVO spricht man vom „Datenschutzbeauftragten“ und nicht wie im Schweizer Datenschutzgesetz vom „Datenschutzverantwortlichen„: Verantwortlich für den Datenschutz ist nämlich das Unternehmen selber und nicht etwa die Mitarbeitende mit der entsprechenden Funktion. Zusammengefasst müssen alle vom DSGVO betroffenen Unternehmen eine Datenschutzbeauftragte einsetzen, welche als Kerntätigkeit: umfangreiche, regelmäßige und systematische Überwachungen von betroffenen Personen durchführen. besondere Kategorien von Daten wie Gesundheitsdaten, politische Meinungen, religiöse oder…